13. Februar 2021

Pet Grotesque

Schön: Hier und da fällt ein Track raus aus dem unendlichen Brei, den der Streaming-Dienst einem in die Hintergrundmusik schaufelt. So zum Beispiel »Pingin’ Alone« von Pet Grotesque aus London. Was sich anfangs ein wenig Lo-Fi anhört, wird relativ schnell zu einem schönen, melodischen Indie-Track. Und die 7.624 monatlichen Hörer auf Spotify lassen das Gefühl entstehen, dass man da einer Sache auf der Spur ist, der man zuletzt irgendwann 2006 nachgegangen ist, als man sich auf gurkig gecodeten Musik-Blogs herumgetrieben und wie bekloppt gefreut hat, wenn die Band das ein- oder andere Gratis-Mp3 zum Download angeboten hat.

Das ist heute zum Glück nicht mehr nötig: Hört Pet Grotesque bei Bandcamp, Spotify, Apple Music oder SoundCloud.