{"id":69,"date":"2017-01-14T13:17:03","date_gmt":"2017-01-14T13:17:03","guid":{"rendered":"http:\/\/christowski.de\/blog\/index.php\/2017\/01\/14\/das-einzige-was-gerade-wirklich-auf-dem\/"},"modified":"2022-11-15T20:36:54","modified_gmt":"2022-11-15T18:36:54","slug":"das-einzige-was-gerade-wirklich-auf-dem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christowski.de\/blog\/2017\/01\/das-einzige-was-gerade-wirklich-auf-dem\/","title":{"rendered":"Das Einzige, was gerade wirklich auf dem H\u00f6chststand ist, ist mein Melatoninspiegel"},"content":{"rendered":"<figure class=\"tmblr-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/ffb0a52dc3a997859c4bf2d4911b91e9\/tumblr_inline_ojsl0jN6zD1qbfze0_540.jpg\" alt=\"image\" \/><\/figure>\n<p>Ich habe gerade eine furchtbar tr\u00e4ge Phase. Das Jahr habe ich ohne Vors\u00e4tze gestartet, und direkt in der zweiten Januarwoche finde ich mich in einem lethargischen Zustand wieder; antriebslos und ohne jeglichen Tatendrang. Obwohl der Wecker beharrlich um 7.30 Uhr klingelt, bewege ich mich fr\u00fchestens um 9 Uhr aus dem Bett; das Duschen kostet Kraft, und die Tatsache, dass da kein Licht ist, nirgendwo, l\u00e4sst die Bettdecke magnetisch werden.<\/p>\n<p>In solchen Momenten lese ich gerne <a href=\"https:\/\/medium.com\/personal-growth\/is-your-morning-routine-holding-you-back-eb18da455a11#.mt4txun7u\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesen albernen Medium Post<\/a> von Chris Danilo. Irgendwie motiviert er mich. Chris beschreibt seine Morgenroutine (er nennt sie liebevoll \u201eLaunch Sequence\u201c), und wie er es schafft, schon um 7.30 Uhr seinen ersten Protein-Shake zu trinken (ich m\u00fcsste kotzen!), und sich dann, nach Gym und dem zweiten Fr\u00fchst\u00fcck (\u201eeggs and something exciting\u201c), erst mal 30 Minuten Meditation g\u00f6nnt. Arbeiten tut er nicht vor 13 Uhr, und danach scheint alles egal zu sein, der Tag zerfleddert sowieso in E-Mail-Tasks (Entrepreneurial Lifestyle vermutlich). YOLO! Und das Schlimme ist: Ich h\u00e4tte sogar die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr eine solche Routine. However, I\u2019m not a robot.<\/p>\n<p>Die Sache ist die: Ich liebe Produktivit\u00e4t! Ich finde dieses ganze Selbstoptimierungsgerede furchtbar, aber ein produktiver Tag ist wirklich ein gro\u00dfartiges Gef\u00fchl. Die Abwesenheit dieser morgendlichen Lethargie, das Abhaken von To-Do-Listen, eine E-Mail voll mit abzugebenden Dokumenten, eine saubere K\u00fcche \u2013 alles geile Gef\u00fchle! Ich erinnere mich an Tage, an denen ich um zehn Uhr morgens vom Sport nach Hause kam und dachte: YES, schon so viel geschafft, und es ist gerade mal ZEHN!<\/p>\n<p>Dieser Tage komme ich fr\u00fchestens um 12 vom Sport, wenn ich mich \u00fcberhaupt aufraffe. Und dann muss ich erst mal kurz aufs Sofa, denn Sport ist bekanntlich anstrengend (von wegen Energy Boost). \u00a0Dann ist bald 13 Uhr, dann schaffe ich vielleicht drei Stunden Arbeit, und dann ist das Licht weg, und der Rest des Tages geh\u00f6rt Netflix. Ich g\u00f6nne mir das ungern; M\u00fc\u00dfiggang liegt mir eigentlich nicht. Bequem ist er trotzdem.<\/p>\n<p>Was mir hilft: Sich abfinden damit, dass im Winter weniger Zeit ist. Kurze Tage liefern mehr Schlafbedarf; ein hoher Melatoninspiegel, und wenn man mit chemischen Begriffen argumentieren kann, f\u00e4llt es auch leichter, sich selbst zu glauben. Ich schreibe also k\u00fcrzere To-Do-Listen; passe sie den Tagen an. Nehme das Einsiedlertum hin, und lese unter der Decke Medium-Posts von alles-auf-die-Reihe-kriegenden Entrepreneur-Typen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe gerade eine furchtbar tr\u00e4ge Phase. Das Jahr habe ich ohne Vors\u00e4tze gestartet, und direkt in der zweiten Januarwoche finde ich mich in einem lethargischen Zustand wieder; antriebslos und ohne jeglichen Tatendrang. 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