{"id":3126,"date":"2025-02-17T12:41:50","date_gmt":"2025-02-17T10:41:50","guid":{"rendered":"https:\/\/christowski.de\/blog\/?p=3126"},"modified":"2025-02-17T13:35:39","modified_gmt":"2025-02-17T11:35:39","slug":"oklou-choke-enough","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christowski.de\/blog\/2025\/02\/oklou-choke-enough\/","title":{"rendered":"Oklou \u2013 choke enough"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3127\" src=\"https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/a2662516338_10.jpg\" alt=\"Albumcover von oklou - choke enough. 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W\u00e4hrend es vor 20 Jahren noch einfach war, im Alternative-CD-Regal ein Shoegaze-Album am Cover zu erkennen, sind die heutigen tausendfach zersplitterten Sub-Genres und Wortsch\u00f6pfungen sowohl seitens Artist, Producer, Label und digitaler Musikkataloge nur noch schwer zu navigieren. Ich brauche also andere Parameter, um neue Musik zu entdecken, wenn ich mich dabei nicht nur auf Algorithmen verlassen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Vor einiger Zeit bin ich von Spotify zur\u00fcck zu iTunes bzw. Apple Music gewechselt. Die Gr\u00fcnde waren vielf\u00e4ltig: Das Spotify Interface war mir zu sperrig, die Plattform vermischte mir zu viele Medien, und der Fokus auf <em>Vibe<\/em> anstatt auf K\u00fcnstler\u00b7innen ist nicht, was ich suche. Apple Music verkauft ein ebenso gurkiges und fehlerhaftes Interface, aber immerhin sitzt es br\u00e4sig auf meiner gut 20 Jahre alten Musiksammlung, die ich nach wie vor gerne h\u00f6re, und gar nicht so viel neues brauche. Ich kaufe ab und an Alben von K\u00fcnstler\u00b7innen auf Bandcamp, und die M\u00f6glichkeit, streamingfreie Playlists anzulegen und nostalgisch auf meinen iPod zu laden, f\u00fcllt mich mit Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei: Apple Music bietet die Funktion, Songinfos einzublenden, und verr\u00e4t mir ohne viele Umwege, wer die Songs geschrieben, produziert und gemixt hat. Fr\u00fcher konnte ich mit diesen Infos wenig anfangen, aber heute habe ich immerhin ein paar Namen, die mir etwas sagen und mit denen ich etwas verbinde.<\/p>\n<p>A. G. Cook ist einer davon. Bekannt vor allem als Creative Director, Produzent und langj\u00e4hriger Kollaborateur von Charli xcx, hat er mit <a href=\"https:\/\/pcmusic.info\">PC Music<\/a> ein Musikgenre (\u00bbHyperpop\u00ab) etabliert, das mich genau da abgeholt hat, wo ich mit Anfang 20 ausgestiegen bin: Elektronische, fast ironische Popmusik, die sich verquer (queer?) anh\u00f6rt und die auditiv als auch visuell und gestalterisch \u00fcberpoliert ist. Seine eigenen Alben sind so fl\u00e4chig und detailliert, um gerade noch <em>nicht<\/em> im Hintergrund zu laufen, und dann setzen sie einem einen wochenlangen Ohrwurm ins Ohr.<\/p>\n<p>Worauf ich eigentlich hinaus will: Unter anderem anhand dieser PC Music Armee hangele ich mich durch Ver\u00f6ffentlichungen, und erkenne Namen und K\u00fcnster\u00b7innen wieder. Zuletzt: die franz\u00f6sische Musikerin Oklou. Gerade hat sie ihr Deb\u00fctalbum herausbracht: <em>choke enough.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Das Album l\u00e4uft seit Ver\u00f6ffentlichung bei mir ununterbrochen. Auch A. G. Cook hat zwei Tracks mitproduziert (<em>thank you for recording<\/em> und <em>ict<\/em>) \u2013 man h\u00f6rt das, und dennoch ist das Album ganz anders und nicht direkt Hyperpop. Eine mittelm\u00e4\u00dfig positive Musikexpress-Rezension beschreibt das Genre als Bedroom-Synth-Pop, und das trifft wirklich haargenau die Musik, auf die ich aus bin.<\/p>\n<p>Oklou \u2013 <em>choke enough<\/em><br \/>\nRelease am 7. Februar 2025 auf\u00a0True Panther Sounds<br \/>\nAnh\u00f6ren\/kaufen auf <a href=\"https:\/\/oklou.bandcamp.com\/album\/choke-enough\">Bandcamp<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genre-Beschreibungen haben sich f\u00fcr mich in den letzten Jahren verfl\u00fcssigt und aufgel\u00f6st. 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