{"id":2659,"date":"2022-07-31T22:41:06","date_gmt":"2022-07-31T20:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/christowski.de\/blog\/?p=2659"},"modified":"2022-11-15T20:36:51","modified_gmt":"2022-11-15T18:36:51","slug":"juli-liste-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christowski.de\/blog\/2022\/07\/juli-liste-2022\/","title":{"rendered":"Juli-Liste 2022"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1297\" height=\"1062\" class=\"alignnone size-full wp-image-2660\" src=\"https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022.jpg\" alt=\"Bildersammlung aus dem Juli 2022, zum Beispiel ich auf dem Fahrrad, ein durchtrennter Zweig, eine Limonade, ein japanischer Garten\" srcset=\"https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022.jpg 1297w, https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022-250x205.jpg 250w, https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022-700x573.jpg 700w, https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022-768x629.jpg 768w, https:\/\/christowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/juli-2022-120x98.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1297px) 100vw, 1297px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Der Juli beginnt mit einem Paukenschlag: Ich habe eine Genossenschaft mitgegr\u00fcndet! Mehr Infos dar\u00fcber gibt es <a href=\"https:\/\/www.village.one\">hier<\/a>.<\/li>\n<li>Am ersten Juli also direkt: Ersch\u00f6pfung und gro\u00dfe Freude!<\/li>\n<li>Pflanzen kaufen, Spaghetti kochen, Radfahren: Alles ist sch\u00f6n(er) zusammen.<\/li>\n<li>Ich k\u00e4mpfe seit Monaten mit Konzentrationsschwierigkeiten, und schiebe die Schuld auf Social Media. Mehrmals diesen Monat l\u00f6sche ich alle Apps von meinem Handy, stelle das Display auf Schwarzwei\u00df, Flugmodus, vergrabe es an der Biegung des Flusses. Ich nehme mir vor, an meiner Tagesroutine zu arbeiten: Morgens kein Handy, weniger Koffein, Meditation. Es klappt so mittelgut.<\/li>\n<li>Das Jahr ist \u00fcber den Zenith, und es passiert so unfassbar viel, dass ich es manchmal nicht genie\u00dfen kann, sondern mit Scheuklappen durch die Monate hetze.<\/li>\n<li>Bin fest entschlossen, mich ab jetzt nicht mehr so zu stressen. Wozu auch?!<\/li>\n<li>Rihanna-Voice: Work Work Work Work Work Work \/ PDFs PDFs PDFs PDFs PDFs \/ Steuer Steuer Steuer Steuer Steuer Steuer \/ E-Mails E-Mails E-Mails E-Mails E-Mails E-Mails<\/li>\n<li>Ich wurde in einem relativ formalen Setting gefragt, was meine Schw\u00e4chen seien. Ich fand die Frage extrem unseri\u00f6s! Ich antwortete also etwas unbeholfen: \u00bbNa ja, also ich bin sensibel; das ist zwar keine Schw\u00e4che, aber wird einem manchmal als solche angerechnet \u2026\u00ab Unangenehm. Red Flag, diese Frage!<\/li>\n<li>Wenn mir leicht esoterisch angehauchte Frauen im mittleren Alter von ihren spirituellen Wanderreisen erz\u00e4hlen, werde ich einfach schwach und bin schock-verliebt.<\/li>\n<li>Im Hamburger Bahnhof sehe ich einen kleinen Zweig, den der K\u00fcnstler Daniel Steegmann Mangran\u00e9 akribisch in der Mitte durchtrennt hat. Irgendwas macht er mit mir.<\/li>\n<li>N. schenkt mir in der Buchhandlung ein Buch: \u00bbDie Freiheit, frei zu sein\u00ab von Hannah Arendt. \u00bbDas ist doch dein Thema, Christi!\u00ab<\/li>\n<li>Das Leben hier f\u00fchlt sich nicht mehr neu an. Wir sind nun schon so lange in dieser Stadt, dass sie uns nicht mehr st\u00e4ndig \u00fcberrascht. An alles haben wir Erinnerungen von vor 10 Jahren, das Allermeiste hat nun irgendeinen Vergleich aus der Vergangenheit. Nach den neuen Dingen muss man nun noch aufmerksamer suchen.<\/li>\n<li>\u00bbIch habe mal wieder Lust auf eine Party mit vielen fremden Leuten, auf der man sich ganz neu erfinden kann!\u00ab<\/li>\n<li>Mein Lehrauftrag an der UdK ging zu Ende. Wie schnell dieses Semester vorbei war \u2026 Mein Kopf raucht, und ich bin nicht sicher, wer hier wirklich etwas gelernt hat: Die Studierenden oder vor allem ich selbst?<\/li>\n<li>Alles was ich will ist lange fr\u00fchst\u00fccken, im Caf\u00e9 sitzen, malen und Kuchen essen. Die Welt soll mich in Ruhe lassen mit ihrem Erwachsenenkram!<\/li>\n<li>Immer wieder \u00fcberrascht, wie nerv\u00f6s ich durchs Leben gehe, bei s\u00e4mtlichen Job-Sachen aber absolute Ruhe bewahren kann.<\/li>\n<li>Liebe es, wenn andere Leuten Essen f\u00fcr mich zubereiten! Es ist die sch\u00f6nste Geste, wenn mir jemand eine Vesperdose mit einer handgemachten Stulle \u00fcberreicht.<\/li>\n<li>\u00c4hnlich gut: Andere Leute mit einem Einkauf \u00fcberraschen (zum Beispiel Freunde in Quarant\u00e4ne). Man kann all die Dinge kaufen, die sich die andere Person (oder man selbst) niemals kaufen w\u00fcrde (Joghurt mit der Ecke), und teilt so ein St\u00fcck pers\u00f6nliche Alltagskultur.<\/li>\n<li>Das kam unerwartet: Habe in Brandenburg meine Freude an akribisch gepflegten japanischen G\u00e4rten entdeckt.<\/li>\n<li>Auf dem CSD mal wieder fast kurz zu heulen begonnen: Einfach da sein k\u00f6nnen, zwischen so vielen gut gelaunten, queeren Leuten. Ein Tag f\u00fcr uns, und alle wollen und k\u00f6nnen teilhaben.<\/li>\n<li>Wochenends: Radeln durch Brandenburg.<\/li>\n<li>Besuch im Haus der Wannseekonferenz: Manchmal muss ich mich zwingen, mich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen. Ich denke schnell: Das wei\u00df ich ja alles schon. Aber das Erinnern ist mindestens genau so wichtig wie das Wissen selbst (und vieles wei\u00df ich dann doch noch nicht).<\/li>\n<li>Im Juli am eigenen Leibe erfahren: Mut lohnt sich.<\/li>\n<li>Zwischendurch immer wieder kurz Weltschmerz: Corona, Krieg, Affenpocken, Energiekrise, Klimakatastrophe. Wie machen wir das alles?<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Juli beginnt mit einem Paukenschlag: Ich habe eine Genossenschaft mitgegr\u00fcndet! Mehr Infos dar\u00fcber gibt es hier. Am ersten Juli also direkt: Ersch\u00f6pfung und gro\u00dfe Freude! Pflanzen kaufen, Spaghetti kochen, Radfahren: Alles ist sch\u00f6n(er) zusammen. 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