{"id":2626,"date":"2022-05-02T21:31:16","date_gmt":"2022-05-02T19:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/christowski.de\/blog\/?p=2626"},"modified":"2022-11-15T20:36:51","modified_gmt":"2022-11-15T18:36:51","slug":"april-liste-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christowski.de\/blog\/2022\/05\/april-liste-2022\/","title":{"rendered":"April-Liste 2022"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Manche k\u00e4mpfen noch in den Schlachten, in denen man selbst schon gesiegt hat. Das eigene Fortkommen sehen, das ist auch was. Zu merken, dass \u00bbIt gets better\u00ab nicht nur eine Floskel ist.<\/li>\n<li>Gutes Gef\u00fchl, das f\u00fcr Freelancer manchmal rar ist: etwas machen, und nicht allein damit sein.<\/li>\n<li>Slow Sundays.<\/li>\n<li>Habe meinen Rhythmus gefunden: Morgens fr\u00fch aufstehen und eine Stunde arbeiten, dann zum Sport, denn dann sitzt mir die Arbeit nicht mehr so im Nacken und ich hab\u2019 den Kopf frei.<\/li>\n<li>Bin jetzt einer dieser Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig zum Sport gehen, weil \u00bbmir das einfach total gut tut\u00ab.<\/li>\n<li>Einerseits \u00e4rgere ich mich, wenn ich 10 Folgen <em>The Office<\/em> schaue anstatt ein Buch zu lesen, andererseits genie\u00dfe ich es auch. Und GENUSS ist schlie\u00dflich mein Jahresmotto!<\/li>\n<li>Die Frau, die in der Oper um einen Platz am Rand bittet (\u00bbIch brauche einen Fluchtplatz!\u00ab). I feel you.<\/li>\n<li>Ansonsten von diesem Abend gelernt: Oper ist nix f\u00fcr mich. Fragt mich in 20 Jahren nochmal.<\/li>\n<li>Sehr oft passiert im April: Bis 10 Uhr geschlafen und mich danach gef\u00fchlt als h\u00e4tte mich jemand verdroschen.<\/li>\n<li>Jemand sagt mir in einem Workshop, ich h\u00e4tte eine \u00bbcharming personality\u00ab, und wenn das nix ist, was dann?!<\/li>\n<li>Gestrandet in Brandenburg: Wir essen billigen Blechkuchen in einem tristen Caf\u00e9. Dass Brandenburg st\u00e4ndig all seine eigenen Klischees erf\u00fcllt, finde ich \u00fcberraschend konsequent.<\/li>\n<li>Mit eigenen Ohren geh\u00f6rt: Wohnen auf der Karl-Marx-Allee ist lauter als es sch\u00f6n ist. Sowieso, diese Stra\u00dfe, was stimmt nicht mit ihr? Sie w\u00e4re ein Traum f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, wenn es nur Gr\u00fcnde g\u00e4be, auf ihr zu flanieren.<\/li>\n<li>Kurz den eigenen moralischen Kompass in Frage gestellt (und dann via Telefonkette von allen Freunden best\u00e4tigt worden).<\/li>\n<li>\u00bbFor a gay guy, if you\u2019re not going to be the stud, you might as well be the freak\u00ab. Patrick Moore in der neuen Netflix-Serie \u00fcber Andy Warhol<\/li>\n<li>\u00bbA few years into a decade is when it really becomes a decade\u00ab, schreibt der in sein Tagebuch. Lasst uns also noch ein paar Jahre durchhalten, um zu sehen, was aus den 20ern des 21. Jahrhunderts wird.<\/li>\n<li>\u00bbIn some ways, it\u2019s the way we figure out who we are, rather than express who we are\u00ab sagt Glenn Ligon \u00fcber Wahrhol und seine Queerness. Wie Kleist: \u00bbDie Idee kommt beim Sprechen.\u00ab<\/li>\n<li>Ostern allein zu Haus: Spaghetti mit Feta und roter Beete, Tortiglioni mit Kichererbsen und Parmesan, Ravioli mit Zucchini und Kirschtomaten.<\/li>\n<li>Zur Feier der Feiertage rasiere ich mir einen Schnurrbart. Im Spiegel: eine v\u00f6llig andere Person. Es sieht nicht komplett schrecklich aus, aber ich glaube, es ist gerade nicht die Person, die ich sein will.<\/li>\n<li>Nachmittags aus Lust und Laune r\u00fcber zum Traumeck und mir eine kleine Portion Pommes geg\u00f6nnt \u2013 beste Leben!!<\/li>\n<li>Hockney in der Gem\u00e4ldegalerie, Gabby auf dem Tempelhofer Feld, Paul am Potsdamer Platz.<\/li>\n<li>Unter Druck entstehen Diamanten \u2013 oder zumindest die Vorbereitungen meiner Workshop-Woche.<\/li>\n<li>Gestrandet in Hannover: Was haben Menschen eigentlich vor Smartphones gemacht?!<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche k\u00e4mpfen noch in den Schlachten, in denen man selbst schon gesiegt hat. Das eigene Fortkommen sehen, das ist auch was. Zu merken, dass \u00bbIt gets better\u00ab nicht nur eine Floskel ist. Gutes Gef\u00fchl, das f\u00fcr Freelancer manchmal rar ist: etwas machen, und nicht allein damit sein. Slow Sundays. 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