{"id":184,"date":"2014-11-02T17:09:00","date_gmt":"2014-11-02T17:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christowski.de\/blog\/index.php\/2014\/11\/02\/leseliste-november-2014\/"},"modified":"2018-11-24T20:14:45","modified_gmt":"2018-11-24T18:14:45","slug":"leseliste-november-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christowski.de\/blog\/2014\/11\/leseliste-november-2014\/","title":{"rendered":"Leseliste \/ November 2014"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits beschrieben gibt es f\u00fcr mich kaum etwas besseres als <a href=\"http:\/\/christowski.tumblr.com\/post\/76826658132\/sofasonntage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sofasonntage<\/a>. An den vergangenen Wochenenden habe ich die intensiv genutzt, um mich durch ein bisschen Papier und Text zu w\u00fchlen. Hier ist eine kleine Auswahl.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/fd30a713c6da9da39263eedae242e4da\/tumblr_inline_p7uzvytyb91qbfze0_540.jpg\" \/><\/figure>\n<h2>Peter Licht \u2013 Lob der Realit\u00e4t<\/h2>\n<p>Seit ich im zarten Alter von 14 Jahren Peter Lichts Song \u00bbWettentspannen\u00ab auf einer n\u00e4chtlichen Autofahrt im Radio h\u00f6rte, ist er und sein Schaffen ein <a href=\"http:\/\/christowski.tumblr.com\/post\/738925076\/und-eigentlich-ja-schon-tot-ist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wichtiger Begleiter dieses Blogs<\/a>. Mit Peter Lichts neuem Buch\u00a0\u00bbLob der Realit\u00e4t\u00ab kn\u00fcpft er an seinen 2006 erschienen Gedichtband \u00bbWir werden siegen\u00ab an \u2013 mit Lyrikfragmenten, Zeichnungen, Dialogen und Geschichten. Eine wunderbare Sammlung, in die man sowohl eintauchen, als auch nur mal kurz erfrischend den Kopf hineinhalten kann. Viel besser in Worte gefasst hat das aber Christopher Schmidt in der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/textsammlung-lob-der-realitaet-unter-der-lichtdusche-1.2198151\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/e284d30c1aec1278c09339ac364e6d92\/tumblr_inline_p7uzvzTMCP1qbfze0_540.jpg\" \/><\/figure>\n<h2>Lena Dunham \u2013\u00a0Not That Kind of Girl<\/h2>\n<p>Ich muss gestehen: \u00bbGirls\u00ab war eine anstrengende Fernsehserie, und auch sonst finde ich Lena Dunham nur bis zu einem gewissen Grad interessant. Vielleicht, weil mir ihre Verk\u00f6rperung der weiblichen Imperfektion zu perfekt ist, vielleicht auch einfach, weil ich ein Junge bin. Gerade deshalb aber interessiert mich ihr Roman, immer unterlegt mit der Frage, ob und wie man ein solches Buch unter dem Titel\u00a0\u00bbNot That Kind of Boy\u00ab f\u00fcllen k\u00f6nnte. Au\u00dferdem muss noch ein weiteres Gest\u00e4ndnis gemacht werden: Ich habe das Buch zu mindestens 50 Prozent wegen der Umschlaggestaltung gekauft. Auf <a href=\"http:\/\/fontsinuse.com\/uses\/7117\/not-that-kind-of-girl-by-lena-dunham\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fonts In Use<\/a> beschreibt Stephen Coles, warum das Design und vor allem die gew\u00e4hlte Schrift Toledo funktioniert.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/cfba1ffa3a24dc5fe560b3fdb47cd81c\/tumblr_inline_p7uzw00lE91qbfze0_540.jpg\" \/><\/figure>\n<h2>Leif Randt \u2013 Schimmernder Dunst \u00fcber Coby County<\/h2>\n<p>Drei Jahre zu sp\u00e4t sto\u00dfe ich dank einer Kollegin auf Leif Randt und sein Buch \u00bbSchimmernder Dunst \u00fcber Coby County\u00ab, das, wenn wir ehrlich sind, nicht gerade durch seinen vertr\u00e4umten Titel besticht (eher im Gegenteil). Dennoch hat es mich gefesselt und meine Lust auf junge deutsche Literatur erneuert. Leif Randt kommt mit einer Schar von Autoren aus dem Studium in Hildesheim (der Ort, an dem auch die Bella Triste geboren wurde, und der sowieso die Brutst\u00e4tte junger guter Texte zu sein scheint), und erz\u00e4hlt in seinem Roman auf seichte, lakonische und irgendwie aufreibende Weise von einer Utopie, in der alles perfekt scheint, und gerade deshalb nerv\u00f6s macht. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/rezensionen\/belletristik\/leif-randt-schimmernder-dunst-ueber-coby-county-die-fetten-jahre-sind-die-besten-11115233.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genauer erl\u00e4utern<\/a> konnte das Lena Bopp in der FAZ.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/bbe6a3b29803833e5ea768355a7f7142\/tumblr_inline_p7uzw0Kw5A1qbfze0_540.jpg\" \/><\/figure>\n<h2>Matthias Stolz: Die Besserb\u00fcrger<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2014\/39\/design-stil-geschmack\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im ZEIT Magazin<\/a> erz\u00e4hlt Matthias Stolz \u00fcber seine Beobachtungen der \u00c4sthetisierung des Alltags; davon, wie wir die minimalsten Dreh- und Angelpunkte unseres Lebens in formsch\u00f6ner Vollendung sehen m\u00fcssen; wie sich Statussymbole ver\u00e4ndern, und dadurch auch unser Wertesystem. Mich hat es nicht gewundert, dass dieser Text so oft von Freunden und Bekannten geteilt wurde \u2013\u00a0in meinem sozialen Kreis scheint diese Alltags\u00e4sthetisierung ein gro\u00dfes Thema und gewisserma\u00dfen auch ein Problem zu sein (dem sich aber alle hingeben wollen). Auch witzig: Die Bebilderung des Textes \u00fcbernahm das Berliner Studio <a href=\"http:\/\/haw-lin-services.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haw-lin Services<\/a> (der Inbegriff des Themas, wie man im <a href=\"http:\/\/www.freundevonfreunden.com\/interviews\/nathan-cowen-and-jacob-klein-haw-lin\/#video\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freunde von Freunden-Interview<\/a> beobachten kann).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2014\/39\/design-stil-geschmack\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matthias Stolz: Die Besserb\u00fcrger<\/a> (ZEIT Magazin Nr. 39\/2014; 18. September 2014)<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/6e50b76e2dab5b32cc6a03f54ae54bfa\/tumblr_inline_p7uzw01GEf1qbfze0_540.png\" \/><\/figure>\n<h2>S\u00fcddeutsche Zeitung am Wochenende<\/h2>\n<p>Mitte Oktober erschien die erste Ausgabe der \u00bbS\u00fcddeutschen Zeitung am Wochenende\u00ab. Der Sinn und Zweck danach ist logisch: Wer hat schon unter der Woche Zeit, jeden Tag eine Zeitung zu durchst\u00f6bern? Sich stattdessen am Wochenende ein oder zwei Vormittage mit Kaffee, Sonnenlicht und Texten zu g\u00f6nnen, die ausnahmsweise mal nicht digital daherkommen, scheint stimmiger. Das habe ich dieses Wochenende gemacht und f\u00fcr gut befunden: Eine sch\u00f6ne Mischung aus Hintergrund, Kurzformat und starken Stimmen geben der SZ ihre <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kolumne\/die-neue-sz-am-wochenende-das-beste-zweier-welten-1.2178403\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Daseinsberechtigung<\/a>.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" style=\"margin-top: 3em;\" src=\"https:\/\/66.media.tumblr.com\/ef7fdc0b227192dcc3113d4cda666aef\/tumblr_inline_p7uzw1QNkf1qbfze0_540.jpg\" \/><\/figure>\n<h2>Hallo ich bin Erik<\/h2>\n<p>Und zum Schluss, nat\u00fcrlich: Eriks visuelle Biografie. Im August ist sie erschienen und mittlerweile auch auf meinem Schreibtisch gelandet. Johannes Erler hat auf 320 Seiten ein wirklich detailliertes und umfangreiches Werk aus Spiekermanns Schaffen zusammengestellt, das Eriks Pers\u00f6nlichkeit und seine Arbeit durch wunderbare Fotos, Kommentare, Stimmen und Stimmungen erz\u00e4hlt. Nadine Ro\u00dfa erkl\u00e4rt auf <a href=\"http:\/\/www.designmadeingermany.de\/2014\/65200\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Design Made in Germany<\/a>, warum dieses Buch (nicht nur f\u00fcr Kommunikationsdesigner) besitzenswert ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits beschrieben gibt es f\u00fcr mich kaum etwas besseres als Sofasonntage. An den vergangenen Wochenenden habe ich die intensiv genutzt, um mich durch ein bisschen Papier und Text zu w\u00fchlen. Hier ist eine kleine Auswahl. 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